Tipps zum Umgang mit scham- und ekelbesetzten Situationen

  • Schildern Sie einer Kollegin oder einem Kollegen Ihres Vertrauens bzw. einer Freundin oder einem Freund, was passiert ist. Fragen Sie, wie Ihr Gegenüber gehandelt hätte.
  • Sammeln Sie verschiedene Reaktionsmöglichkeiten, um sich für solche Situationen zu wappnen und Ihre kommunikativen Kompetenzen zu erweitern.
  • Sprechen Sie in der Situation Ihre Scham an: „Jetzt werde ich rot!“
  • Klopfen Sie vor dem Betreten des Bewohnerzimmers an und warten Sie einen Moment.
  • Achten Sie darauf, dass bei der Körperpflege nur die Körperteile unbedeckt sind, die gerade gewaschen werden.
  • Gewähren Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörigen einen Raum für Rückzug und Intimität, beispielsweise mit einem Schild „Wir wollen ungestört sein“.
  •  Legen Sie eine kleine „Spielzeugkiste“ mit erotischen Bildern oder Bildbänden etc. an.
  • Thematisieren Sie den Einsatz einer professionellen Berührerin bzw. eines professionellen Berührers.
  • Halten Sie Dinge bereit, die Ihren Geruchs- und Geschmackssinn ablenken, wie beispielsweise japanisches Heilpflanzenöl.
  • Nutzen Sie neutrale oder humorvolle Kommentare, um der Situation die Verbissenheit zu nehmen – beispielsweise so: „Damit haben wir heute beide nicht gerechnet.“ Das mindert auch für die betroffene Person die Peinlichkeit.
  • Versehen Sie die Wäsche- und Abfallentsorgung Ihres Wohnbereichs mit Geruchsschranken. So breiten sich unangenehme Gerüche weniger aus.