So gelingt Ihre Gesundheitsaktion mit der Toolbox

Hand aufs Herz: Oft ist die Zeit knapp, um sich ganz systematisch mit dem Thema psychische Gesundheit zu beschäftigten und eine Gesundheitsaktion systematisch zu planen. Hier finden Sie einen idealtypischen Ablauf in 4 Schritten. Für jeden Schritt finden Sie im Downloadbereich Materialien und Links, die Sie bei der Durchführung unterstützen können.

Schritt 1 ➤
Vorbereiten

Schritt 1 - Vorbereiten

Voraussetzung für den Erfolg jeder Aktivität zur Stärkung der Gesundheit im Betrieb ist das gegenseitige Vertrauen. Bevor Sie loslegen, ist es wichtig, dass Sie zentrale Akteure im Boot haben. Dazu gehören die Geschäftsleitungsebene, die Führungskräfte, der Betriebsrat, der Sicherheits- und Gesundheitsbeauftragte und auch der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin.

Nehmen Sie Kontakt zu den Akteuren auf und stellen Ihnen Ihr Vorhaben vor. Nehmen Sie sich für diese Phase genügend Zeit, denn der Rückhalt aller Akteure ist zentral für den Erfolg der Initiative.

TIPP: Zur Vorbereitung auf die Gespräche kann es hilfreich sein auch die betriebsinternen Zahlen zu kennen. Möglicherweise können Sie hierfür die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Mitarbeitendenbefragung nutzen. In jedem Fall können Sie die Krankenkasse(n), die Ihre Belegschaft versichert, anfragen und um eine anonymisierte Auswertung der AU-Kennzahlen Ihrer Mitarbeitenden bitten. Sollten Sie hier bislang noch keinen Kontakt haben, werden Sie hier: https://bgf-koordinierungsstelle.de fündig. 

Schritt 2 ➤
Los geht‘s

Schritt 2: Los geht`s

Alle im Boot? Glückwunsch! Ein riesiger Schritt ist geschafft! Es kann also losgehen: Zu Beginn der Kampagne empfiehlt sich eine Ansprache der Mitarbeitenden und Führungskräfte, in dem Sie sie darüber informieren, was Sie vorhaben. Darüber hinaus bietet sich zu diesem Zeitpunkt die Erhebung des Istzustandes in der Belegschaft an. Das hilft Ihnen auch dabei, die Maßnahmen am Ende der Kampagne zu evaluieren. Dafür können Sie ein eigenes Instrument verwenden, oder auf das psyGA-Analyse- und -Benchmarktool zurückgreifen.

Schritt 3 ➤
Aktivitäten

Schritt 3: Aktivitäten

Die Belegschaft ist informiert und im besten Fall befragt? Sehr gut. Nun geht es an die Informationskampagne. Diese hat drei Phasen: Phase 1 setzt den Schwerpunkt auf die Wissensvermittlung, Phase 2 auf die Reflexion des eigenen Verhaltens und Phase 3 auf die Änderung des Verhaltens. In jeder Phase eignen sich unterschiedliche Maßnahmen. Eine Auswahl haben wir für Sie zusammengestellt. Sollten Sie bei der Planung, Durchführung und Finanzierung der Maßnahmen Unterstützung brauchen, wenden Sie sich am besten an Ihren Ansprechpartner bei der Krankenkasse und /oder Unfallversicherung.

Schritt 4
Wie war‘s? Was hat es gebracht?

Schritt 4 – Wie war‘s? Was hat es gebracht?

Und? Hat sich der ganze Aufwand gelohnt? Überprüfen Sie es. Das geht mit einem Feedbackbogen oder mit der erneuten Durchführung des Analyse- und Benchmarktools von psyGA. Bündeln Sie die Vergleichswerte und die Rückmeldungen aus den angebotenen Aktivitäten. Das hilft Ihnen dabei, geeignete Maßnahmen abzuleiten und das Thema psychische Gesundheit auf der Tagesordnung zu halten.